Unsere Haut: Schutz, Sinnesorgan und Spiegel der Seele

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Unsere Haut

„Die nackte Haut retten“ oder „aus der Haut fahren“: Sind Sie bekannt für Ihre dünne Haut oder haben Sie den Ruf, dickhäutig zu sein? Die Haut ist Ihr größtes Organ, das Ihren seelischen Zustand gnadenlos offenbart. Deshalb gehen Hautprobleme häufig mit Minderwertigkeitsgefühlen oder Depressionen einher. Jeder kann mitfühlen, wenn ein Teenager unter Aknehaut leidet. Problemhaut ist weit verbreitet: Rund ein Drittel aller Menschen klagt über Hautkrankheiten. Der Aufbau der Haut zeigt, warum Probleme mit diesem Organ so häufig sind.

Was ist unsere Haut eigentlich genau?

Die Haut ist mit rund 15 Prozent Anteil am Gesamtgewicht das größte und schwerste Organ im menschlichen Körper. Bei einem erwachsenen Menschen beträgt die Oberfläche der Haut zwischen 1,5 und 2 Quadratmeter. In jedem Quadratzentimeter der Haut befinden sich

100

Schweißdrüsen

15

Talgdrüsen

1m

lange Blutgefäße

5

Haare

Die Haut schützt nicht nur das Körperinnere, sie ist auch aktiv am Stoffwechsel beteiligt. Sauerstoff und andere Substanzen dringen durch die Haut in den Körper ein. Wenn sich Giftstoffe im Blutkreislauf anreichern, sondert sie die Haut über die Poren aus. Dabei erneuert sich die Haut ständig. Innerhalb von 28 Tagen tauscht der Körper jede einzelne Hautzelle aus.

Warum nennt man die Haut Spiegel der Seele?

Ihre Gefühle und Ihre seelische Verfassung beeinflussen den Zustand der Haut. Das gilt auch umgekehrt: Hauterkrankungen können zu psychischen Problemen führen. Sich wohl in seiner Haut fühlen – dieser Ausdruck bedeutet: Sich selbst zu akzeptieren, im Gleichgewicht zu sein, seinen Platz im Leben gefunden zu haben. Wenn sie an einer Hautkrankheit leiden, brauchen Sie Hilfe – je eher, desto besser.